Aktivkohlen

Spezialist für Flüssigkeits- und Gasaufbereitung mittels Aktivkohle.

Wir sind Ihr Experte für die Adsorption von Stoffen aus gasförmigen und flüssigen Medien mittels Aktivkohle. Durch Adsorptionsisothermen wird die Höhe der Adsorption in Abhängigkeit der Konzentration der zu adsorbierenden Substanz dargestellt. Die Adsorptionsisotherme beschreibt den Gleichgewichtszustand zwischen dem «Schadstoff» in der Flüssigkeit oder in der Luft (Restkonzentration) und dem «Schadstoff», der durch die Aktivkohle adsorbiert wurde (max. Beladung bei o.e. Restkonzentration). Es gilt: je höher die Konzentration, desto höher die Beladung. Für Fragen nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Adsorptionsmittel

  • Aktivkohlen
  • Filterkohlen
  • Eisenhydroxid

Sorten Aktivkohle

  • Pulverkohlen
  • Kornkohlen
  • Formkohlen
  • Imprägnierte Kohlen

 

Grundmaterialien

  • Stein
  • Holz
  • Kokosnuss
  • Torf

Adsorptionsmittel

Die Anreicherung eines Stoffes an der Oberfläche einer benachbarten Phase wird allgemein als Adsorption bezeichnet. Bei Festkörpern (Aktivkohle) kann die Adsorption sowohl aus der Gasphase wie aus umgebenden Flüssigkeiten (Wasser) erfolgen.

Unter Desorption versteht man die Umkehrung von Adsorptionsvorgängen.

Physikalische Adsorption - Chemisorption

Bei der Adsorption lässt sich zwischen physikalischer Adsorption und Chemisorption unterscheiden.

Die physikalische Adsorption wird hauptsächlich durch Van Waalsche Kräfte verursacht. Bei diesem Vorgang bleibt die adsorbierende Verbindung chemisch unverändert. Die physikalische Adsorption ist reversibel, d.h. die adsorbierten Substanzen können unter bestimmten Bedingungen wieder im Originalzustand von der Oberfläche gelöst werden.

Bei der Chemisorption tritt eine chemische Bindung zwischen adsorbierter Substanz und Oberfläche ein, wodurch das adsorbierte Molekül in seiner chemischen Natur verändert wird. Die Chemisorption ist nicht reversibel.

Aktivkohle zur Filterung

Definition Aktivkohle

Aktivkohle sind industriell hergestellte, problemlos zu handhabende kohlenstoffhaltige Produkte, die eine poröse Struktur und eine grosse innere Oberfläche besitzen. Sie können ein breites Spektrum von Substanzen absorbieren; d.h. sie sind in der Lage, Moleküle an ihrer inneren Oberfläche festzuhalten und werden deshalb als Adsorbentien bezeichnet.

Das Porenvolumen von Aktivkohlen ist im allgemeinen grösser als 0,2 ml/g; die innere Oberfläche grösser als 400 m2/g. Die Porenweite erstreckt sich von 0,3 bis zu einigen tausend nm (Nanometer, 1 nm = 10 - 9 cm).

Definition laut CEFIC (Conseil Européen des Fédérations de l’Industrie Chimique).

Struktur der Aktivkohle

Bei einer ca. 300-fachen Vergrösserung durch ein Mikroskop lässt sich bei der Kokosnuss-Schalen-Kohle wieder die zellulare Struktur des organischen Originalmaterials erkennen.

Die molekulare Struktur der Aktivkohle setzt sich zusammen aus graphitartigen Platten, nur einige Atome breit. Sie bilden die Wände molekularer Öffnungen (die Poren der Aktivkohle). Die hexagonalen C-Ringe sind häufig gebrochen. Durch die strukturellen Unvollkommenheiten gibt es viele Möglichkeiten für eine Reaktion an den Stellen, an denen die C-Ringe gebrochen sind.

Die Poren werden klassifiziert nach ihrem Durchmesser:

- Mikroporen mit Radien kleiner als 1 nm
- Mesoporen mit Radien von 1-25 nm
- Makroporen mit Radien grösser als 25 nm

Bei den aus Kokosnuss-Schalen hergestellten Aktivkohle liegen die meisten Poren als Mikroporen vor.

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